Eine Absage läuft in festen Stationen ab: Sie lösen sie in der Buchung aus, die Regel des Hauses entscheidet über den Betrag, und der Vorgang bleibt in Ihren Unterlagen nachvollziehbar. Was hier fehlt, ist ebenso wichtig wie das, was hier steht: die Klausel selbst (in den AGB), die Begründung des Widerrufs (Widerrufsbelehrung) und die Staffel im Einzelnen (Storno-Rechner).
Wo Sie stornieren — und wo nicht
Storniert wird in der Buchung, unter Meine Reisen. Dort öffnet der Kasten „Buchung stornieren“ zuerst eine Rückfrage; erst der Knopf darin führt die Absage aus. Diesen Zwischenschritt gibt es, weil ein Storno nicht rückgängig zu machen ist: Danach ist die Buchung beendet und der Zeitraum wieder frei.
Per Nachricht stornieren Sie nicht. Schreiben Sie dem Gastgeber, dokumentiert das nur den Verlauf — der Zeitraum bleibt gebucht. Dasselbe gilt für unseren Support: Er kann eine Buchung nicht beenden.
Welche Regel für Ihre Buchung gilt
Jedes Inserat führt genau eine Stornoregel. Sie haben sie vor der Zahlung gesehen — am Inserat und im Preispass —, und dieselbe Angabe steht nach der Buchung an Ihrer Reise. Eine allgemeine Frist gibt es hier nicht: Derselbe Aufenthalt kann bei einem anderen Anbieter unter einer anderen Regel geführt werden.
Das Kennzeichen „kostenlose Stornierung“ erscheint nur, wenn das Inserat es hergibt. Fehlt es, ist die Absage nicht kostenlos — auch dann nicht, wenn eine andere Ansicht desselben Hauses etwas anderes nahelegt. Trägt ein Angebot die Regel „Hausregeln“, entscheidet der Gastgeber über eine Rückzahlung.
- Kostenlos bis Anreise
- Volle Erstattung bis 16 Uhr am Anreisetag, sofern die Unterkunft das hergibt.
- Flexibel
- Kostenlos bis 14 Tage vorher, danach 50 % bis 7 Tage, danach kein Geld zurück.
- Moderat
- Kostenlos bis 30 Tage, 50 % bis 14 Tage, danach kein Geld zurück.
- Streng
- 50 % bis 30 Tage vorher, danach kein Geld zurück.
- Hausregeln / nicht kostenlos
- Keine kostenlose Stornierung. Rückzahlung nur, wenn der Gastgeber ausdrücklich zustimmt.
Was eine Absage kostet
Der Betrag folgt aus der Regel Ihrer Buchung und dem Abstand zwischen Absage und Anreisetag. Beide Größen setzt der Storno-Rechner zusammen: Sie wählen die Regel, tragen den Gesamtpreis ein und nennen den geplanten Anreisetag. Das Ergebnis zeigt, welcher Anteil zurückkommt und was fällig bleibt.
Die Staffel geben wir hier nicht als zweite Tabelle wieder — eine abgeschriebene Liste neben der Rechnung wäre die Stelle, an der beide auseinanderlaufen. Rechnen Sie früh: Eine Absage nach dem geplanten Anreisetag liegt in der letzten Stufe der Regel und ist damit die teuerste Variante.
Was nach der Absage passiert
Nach der Absage trägt die Reise den Status „Storniert“, und der Zeitraum ist wieder frei. Die Unterlagen bleiben abrufbar: Bestätigung, Beleg und die übrigen Dokumente liegen weiter an der Reise und, mit Konto, unter Dokumente.
Offen ist der Weg des Geldes. In diesem Stand fließt kein Betrag über die Anwendung: Es gibt keine Kartendaten und keinen Einzug, sondern eine Bestätigung, die den Aufenthalt und den Betrag festhält. Welcher Weg für eine Rückzahlung gilt und in welcher Zeit sie ankommt, hängt am Zahlweg des entgeltlichen Betriebs. Eine Frist nennen wir dazu nicht, solange dieser Weg nicht steht.
Umbuchen statt absagen
Automatisch umbuchen gibt es in diesem Stand nicht. Buchen Sie den neuen Zeitraum im Inserat und sagen Sie die alte Buchung ab, oder fragen Sie den Gastgeber, ob er verschiebt — er entscheidet nach seinen Hausregeln.
Wenn der Gastgeber absagt
Der Beherbergungsvertrag kommt mit dem Gastgeber zustande. Eine Absage von seiner Seite können wir weder auslösen noch verhindern; wir können prüfen, ob das Inserat noch trägt, und nehmen es aus der Suche, wenn die Angaben zum Objekt nicht mehr tragfähig sind.
Ohne sachlichen Grund ist eine Absage keine normale Vertragsabwicklung: Nach unserem Verständnis ist sie an einen Grund gebunden, der die Erbringung unmöglich oder unzumutbar macht. Was daraus folgt, richtet sich nach Ihrem Vertrag mit dem Gastgeber; wir unterstützen bei der Klärung, beurteilen den Einzelfall aber nicht rechtlich. Legen Sie dafür einen Vorgang über das Kontaktformular an; Sie erhalten eine Vorgangsnummer, unter der sich der Fall nachvollziehen lässt. Warnsignale stehen unter Sicher buchen.
Zu spät oder gar nicht anreisen
Eine spätere Anreise ist keine Absage: Der Aufenthalt bleibt bestehen, und die Nächte, die Sie nicht nutzen, werden nicht anteilig erstattet. Melden Sie die spätere Ankunft trotzdem — nach Möglichkeit einen Tag vorher, damit die Schlüsselübergabe geplant werden kann.
Reisen Sie gar nicht an, ohne abzusagen, bleibt der Preis nach der Regel des Hauses in der Regel fällig. Ein Nichterscheinen ist damit der teuerste Weg aus einer Buchung. Wenn Sie schon wissen, dass die Reise nicht stattfindet, ist die Absage in der Buchung der bessere Weg — sie hält den Zeitpunkt fest, nach dem sich der Betrag richtet.
Was eine Stornierung nicht ist
Sie ist kein Widerruf. Bei einer Beherbergung zu einem festen Termin besteht in der Regel kein vierzehntägiges Widerrufsrecht; an seine Stelle tritt die Stornoregel des Hauses. Die Begründung steht in der Widerrufsbelehrung und nicht noch einmal hier.
Sie ist auch kein Verhandlungsschritt: Eine Regel wird nicht großzügiger ausgelegt, als sie am Angebot hinterlegt ist. Und sie ist keine Rechtsberatung — wir erklären, was in unseren Texten und im Inserat steht, und beurteilen keinen Einzelfall. Die Klauseln stehen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Häufige Fragen zur Absage
Kann ich eine Stornierung zurücknehmen?
Kann ich eine stornierte Buchung noch bewerten?
Was gilt, wenn im Inserat keine Stornoregel genannt ist?
Kann ich nur einen Teil des Zeitraums absagen?
Was ist, wenn ich krank werde oder ein Ereignis die Anreise unmöglich macht?
Wo sehe ich nach der Absage, was vereinbart war?
Diese Seite beschreibt das Verfahren, nicht Ihren Einzelfall. Verbindlich sind die Stornoregel an Ihrer Buchung, die Bestätigung, die Sie erhalten haben, und die Angaben des Inserats. Die Bedingungen im Zusammenhang stehen in den folgenden Texten.
